Urlaubsanspruch

Urlaubsregelungen im öffentlichen Dienst

Erholungsurlaub ist gestaffelt

Der Erholungsurlaub ist im öffentlichen Dienst nach dem Lebensalter gestaffelt. Beschäftigte des öffentlichen Dienstes erhalten
– bis zum 55. Lebensjahr: 29 Arbeitstage,
– ab dem 55. Lebensjahr : 30 Arbeitstage (auf der Basis der 5-Tage-Woche, insgesamt also sechs Wochen).

Beamte, die bereits im Jahr 2012 einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen erworben haben, behalten diesen als Bestandsschutz. Dies betrifft die Jahrgänge 1958 bis 1972.
Der Bestandsschutz gilt insbesondere nicht für Mitarbeiter der Jahrgänge 1973 und jünger, die nach alter Regelung bereits mit 40 Jahren den vollen Urlaubsanspruch erworben hätten und nach neuer Regelung dafür nun bis zum Alter von 55 Jahren warten müssen.

Nach Möglichkeit sollte der Urlaub zusammenhängend genommen werden. Wer während des Urlaubs krank wird, sollte dies sofort dem Arbeitgeber melden, damit die entsprechenden Urlaubstage wieder gutgeschrieben werden können.


Sonderurlaub

Für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst – auch für Auszubildende und Beamtenanwärter – besteht die Möglichkeit, zu bestimmten Anlässen, von der Arbeit freigestellt zu werden. Zumeist handelt es sich um wichtige „persönliche“ Anlasse. Aus besonderen und persönlichen Anlässen können Beamte, Angestellte und Arbeiter unter Fortzahlung ihrer Bezüge bzw. Vergütung oder Lohn von der Arbeit freigestellt werden.


Quelle: https://www.berufsstart-im-oeffentlichen-dienst.de

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